Über Umtata

Umtata stellt Arbeiten von Laura Unger vor, die sich kritisch mit Volks*tanz*forschung* beschäftigen.

Der Ausdruck Umtata stammt von einem Interview mit J. und E. vom 24. Mai 2015 (Audio und Transkription siehe unten). Umtata wird von den beiden als „normaler“ Tanz bezeichnet, im Gegensatz zu den Volkstänzen, die in Kursen gelehrt und gelernt wurden. Die drei Silben Um-Ta-Ta haben keine eigene Bedeutung, sondern beziehen sich auf die Schritte und den Rhythmus beim Tanzen. Die körperliche Erfahrung des Tanzens wurde auf lautmalerischere Weise in Sprache übersetzt und etablierte sich als Name für spezifische Tänze. Diese spielerische Verwobenheit zwischen Praxis und Theorie, wie im Begriff Umtata, ist namensgebend für den hier gewählten Zugang zur Volks*tanz*forschung*.

Foto: Dominik Unger, Bearbeitung: Désirée Meul

 

E.: “(…) sind halt getanzt worden normale Tänze, nicht. Umtata.”

Laura: “Was?”

J.: “Ein Um-Ta-Ta.”

E.: “Um-Ta-Ta.”

Laura: “Hm-Ta-Ta.”

J.: “Ein Zweischritt ist ein Um-Ta-Ta.”